Weingut Schlössli - Schafis am Bielersee

Agenda
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07.12.2019 Weihnachtsapéro – Weingut Schlössli 09.00-ca. 17.00 Uhr Grossflasche Pinot noir RESERVE ist bereit zum verkosten!

INFORMATIONEN

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Ernte 2019
Ernte 2019

Ernte 2019
Der 2019er ist im Keller. Wir sind sehr zufrieden mit
der Qualität und der eingekelterten Menge.
Wir sind dankbar, dass wir ein so tolles
Reben -und Kellerteam haben und dass
alles unfallfrei gelaufen ist.

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Bio Suisse
Bio Suisse

Seit langer Zeit arbeiten wir auf unserem Betrieb ökologisch. Seit 2019 möchten wir dies auch zertifizieren. Deshalb haben wir uns entschieden, nebst dem ökologischen Leistungsnachweises, auch die Richtlinien der Bio-Suisse Verordnung einzuhalten.

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Amphoren im Weingut Schlössli
Amphoren im Weingut Schlössli

Seit 2015 bauen wir Weine im Tontopf aus. Dies lassen wir in Südfrankreich herstellen. Wein der in dieser gebrannten Erde reift bekommt Sauerstoff. Die Weine werden weicher. Bis anhin bauen wir Teile des Pinot Noir RESERVE und Gamaret aus. Versuche mit Sauvignon blanc, Chasselas oder Chardonnay sind vielversprechend.

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Gute Bewertungen für unsere Weine:
Gute Bewertungen für unsere Weine:

Yves Beck bewertet unsere Weine folgendermassen:

Chasselas 2018

Was für eine schöne Bouquetintensität mit blumigen und fruchtigen Noten, wo ich Lindenblüten und Maiglöckchen erkenne. Am Gaumen ist der Wein frisch, schmackhaft, süffig und saftig. Ein erfrischender Chasselas. Jetzt bis 2023 89/100

Riesling 2018

Riesling 2018
Helles Grüngelb. Es besteht kein Zweifel, dass das Bouquet die olfaktorischen Eigenschaften des Rieslings in kürzester Zeit zur Geltung bringt. Sie sind durch Noten von Aprikosen und Pfirsichen zu erkennen. Ich nehme auch blumige Noten und blonden Tabak wahr. Am Gaumen ist der Wein fein, saftig und gut strukturiert. Er ist eher leicht, aber ausgewogen und recht klassisch, dank seiner Frische und seiner Aromatik. Jetzt bis 2023 88/100

Chardonnay 2016
(16er Ausverkauft)

Goldgelb. Im Abstand von einigen Monaten ist es interessant zu sehen, wie sich dieser Wein verändert und weiterentwickelt hat. Im Allgemeinen sagen wir im französischen Weinjargon, dass er “ sein Holz gegessen hat ”, was bedeutet, dass der Ausbau in Fässern perfekt integriert ist. Der Duft dieses Chardonnays ist elegant, komplex, von guter Intensität und kombiniert ideal Ausbau, Gewürze und Früchte. Ich nehme Düfte von Anis, Kokosnuss, Bananen sowie eine mineralische Seite mit Feuerstein wahr. Gute Struktur am Gaumen dank der lebhaften Struktur, die den Charme des Weins einrahmt und den Gaumen ausbalanciert stimmt. Ein sehr schöner Wein! Jetzt bis 2024 92/100

Pinot Gris 2017

Dieser Pinot Gris wurde ohne malolaktische Gärung vinifiziert. Ein interessantes und überraschendes Bouquet mit Hopfen- und Zitrusnoten. Mit etwas Luft kommen Düfte von Feigen und Quitten zur Geltung. Am Gaumen ist der Wein bestens ausbalanciert und leicht cremig. Er ist rassig und anhaltend im Abgang. Das nenne ich mal einen charaktervoller Pinot Gris! Jetzt bis 2024 90/100

Gamaret 2016

Violettes Purpur. Würziges Bouquet mit Düften von schwarzem Pfeffer, schwarzer Schokolade und Sauerkirschen. Saftiger und dichter Charakter am Gaumen. Die Aromatik kommt gut zur Geltung und auch da sind pfefferige Noten, vorhanden. Der Wein ist saftig, fruchtig und mit guten Tanninen versehen. Jetzt bis 2023 89/100

Mariage Noir 2016

Pinot Noir, Gamaret, Diolinoir
Rubin mit Violettschimmer. Fruchtiges und würziges Bouquet. Recht erfrischend am Gaumen mit guter Symbiose zwischen Struktur und Tanninen. Der Wein verspricht einiges und wird sicherlich runder im Lauf der kommenden Monate. Geduld ist angesagt. Jetzt bis 2024 88/100

Pinot Noir 2018

Granatrote Farbe. Das Bouquet dieses Pinot 2018 ist einladend und durch würzige Noten sowie rote Beeren geprägt. Am Gaumen sorgt die Frische für Balance, während die Struktur den aromatischen Ausdruck optimal unterstützt. Das Ganze wird gut von den Tanninen am Ende des Gaumens unterstützt. Ein angenehmer Wein, der Rasse und Kraft ideal vereint. Fruchtiger Abgang. Jetzt bis 2025 88/100

Pinot Noir – Réserve 2017

Helles Granatrot. Dieses entfaltete Bouquet offenbart bestens die Eigenschaften von Pinot mit Noten von Erdbeeren. Am Gaumen wird der Wein gut von seiner Struktur unterstützt, die ihm Vitalität und Saft verleiht, während die Tannine für ein gutes Rückgrat sorgen. Das Endergebnis ist ausgewogen, frisch und trinkanimierend. 2020-2029 90/100

Pinot Noir – Réserve 2016

Helles Granat. Elegantes und vielschichtiges Bouquet mit Sauerkirschen und etwas gegrilltem Speck. Fruchtiger und lebhafter Auftakt. Recht intensiver Gaumen mit ausdrucksvoller Aromatik und rassiger Struktur. Die Tannine sind gut eingebunden und bilden ein gutes Rückgrat. Ein Wein, der sich dadurch auszeichnet Kraft und Finesse zu vereinen. Langer Nachklang.
2020-2031 92/100

Le Grand Pinot 2016

Granatrot mit aufhellendem Rand. Hier spürt man, dass der Wein ein weiteres Niveau erreicht hat bzw. weist er sichtbare Zeichen von Reife auf, während er die Frische seiner Jugend durch Noten von Eukalyptus bewahrt. Im Gaumen ist diese Frische in Symbiose mit dem aromatischen Ausdruck, während die völlig eingebundenen Tannine nach wie vor eine gute Stütze bilden. Jetzt bis 2023 90/100

Le Grand Pinot 2017

Granatrot mit einem hellvioletten Schimmer. Das Bouquet dieses Weins ist vielschichtig und komplex. Es offenbart Düfte von Süßholz, Zimt und Kirschen. Am Gaumen verbindet der Wein die cremige Seite perfekt mit der Frische des Körpers. Er weist eine ausgezeichnete aromatische Intensität und Tannine auf, die sich langsam am Ende des Gaumens offenbaren. Gute Symbiose zwischen Fülle und Frische. Fruchtiger und anhaltender Abgang. Ein herrlicher Wein! 2020-2032 92/100

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Sebastian Teutsch und Karin Wälti übernehmen Hotel JJ Rousseau
Sebastian Teutsch und Karin Wälti übernehmen Hotel JJ Rousseau

Mein Bruder Sebastian Teutsch und seine Partnerin Karin Wälti haben per 01.01.2018 das wunderschön gelegene Hotel JJ Rousseau in La Neuveville übernommen.
Das Hotel liegt direkt am Bielersee. 23 Hotelzimmer mit Seesicht, eine durchdachte, feine Speisekarte und tolle Weine sind die Trümpfe dieses Hauses.
Der Text zum Link…

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Unsere Kommunikation und Erreichbarkeit
Unsere Kommunikation und Erreichbarkeit

Sollte es schwer sein, uns zu erreichen, schreiben Sie uns ein E-Mail, sprechen Sie auf den Telefonbeantworter, oder versuchen Sie es später noch einmal.

Unser Fax haben wir eingestellt. Wir wurden von Faxwerbung eingedeckt.
E-Mails lesen wir täglich.
Wir kommunizieren offen, direkt und ehrlich. Wir sind echt, authentisch und bleiben uns und unseren Werten treu. Wir handeln wohlwollend zum Besten unserer Kunden und Mitarbeitenden.

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Gold am Mondial des Pinot 2017
Gold am Mondial des Pinot 2017

GOLD! Unser ex Lehrling Kieran spürte von Anfang an, dass dieser Wein etwas aussergewöhnliches ist. Danke Kieran. GOLD AM MONDIAL DES PINOT NOIR. Weingut Schlössli LE GRAD PINOT LAC DE BIENNE AOC 2014

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Wyschiff Basel
Wyschiff Basel

WYSCHIFF BASEL 2020 Basler Wyschiff

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Nistkästen sind montiert
Nistkästen sind montiert

Gestern 22.04.2016 haben wir zusätzlich zu den Bestehenden, sechs weitere Nistkästen in unseren Reben aufgehängt. Einer für den Wiedehopf, drei für den Wendehals und zwei für Meisen. Dies ist ein kleiner Beitrag im Ökosystem Rebberg.

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Sonnenenergie
Sonnenenergie

Seit dem 1. April 2015 produzieren wir unseren Strom mit der Sonne. 65m2 Panels produzieren an Spitzentagen bis 14’000W/h. Diese Anlage wird teilfinanziert durch das Weingut Schlössli CO2 Reduktions-Projekt.

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Mähen
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Nicht nur die Reben sind am wachsen. Unsere Dauerbegrünung wird gemulcht. Dadurch entstehen viele Nährstoffe für die Reben.
Natürlich verwenden wir keine Herbizide im Unterstockbereich.

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Neue Webseite
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Sie sehen unsere NEUE Webseite. Realisiert durch Philippe Hahn von Aramis.
Man muss schliesslich mit der Zeit gehen.

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Kolumne Entkorkt im Bielertagblatt
Kolumne Entkorkt im Bielertagblatt

Noch ein Teutsch, noch ein Pinot
Heute geht es in unserer Kolumne um den Pinot Noir Réserve 2012 vom Weingut Schlössli in Schafis.

von Jürg Freudiger

Hatten wir vor wenigen Wochen Michael Teutschs Pinot Noir Barrique vom Festiguet entkorkt, so ist es heute der Pinot Noir Réserve 2012 vom Weingut Schlössli in Schafis. Auch Fabian Teutsch gehört zur jungen Garde. Er hat das Gut 2009 von seinem Vater übernommen, zusammen mit seiner Frau Irene, geborene Marugg aus Fläsch, und ist damit dem Wein in ähnlicher Weise verbunden.

Beim Réserve handelt es sich gleich in mehrfacher Hinsicht um eine Selektion: Nur Trauben von den allerbesten Parzellen kommen in Frage; Ende der Gärung werden die besten Chargen ausgewählt. Nach einem Jahr im Eichenfass wird degustiert und noch einmal selektioniert. Es sei viel Intuition dabei, verrät Fabian Teutsch.

Eine gute Intuition, wie es scheint. Denn schon das im Glas funkelnde Kirschrot ist vielversprechend. In der Nase zeigt der Wein rauchige Noten, die sich auch im Gaumen wiederholen. Dort kombiniert mit würzigen Tönen und roter Kirsche; aber auch eine bestechend gute Struktur, eine ausserordentliche Eleganz, dazu ein tolles Zusammenspiel von Gerbstoff und Säure. Letzteres weist darauf hin, dass Fabian Teutschs Pinot Réserve – der 12er hat übrigens an der Mondial des Pinots Gold geholt – ein beträchtliches Alterungspotenzial aufweist. «Anlässlich der Pensionierung meines Vaters haben wir 18 Jahrgänge degustiert», bestätigt der Winzer, «der 1989er war noch in Hochform! Allgemein würde ich sagen, dass man unsere Réserve bis zehn Jahre lagern kann, ganz besonders natürlich in der Magnum.»

Und woher stammt der markante Unterschied zum ähnlich vinifizierten Pinot Barrique vom nahe gelegenen Festiguet? Die Hand des Winzers, seine Philosophie, seine Kunst im Keller scheinen mehr auszumachen, als man vielleicht denken würde. Und da ist noch etwas: «Wir verwenden ausschliesslich Barriques, die im Burgund aus französischem Holz hergestellt wurden», erklärt Fabian Teutsch.

«Découverte et plaisir», so lautet der Slogan unserer Weinbauregion. Wie wahr!

Info: In dieser Kolumne besprechen Fachleute von der Rebgesellschaft Bielersee ausgeloste Weine der Region. Heute Pinot Noir Réserve 2012, Lac de Bienne AOC

VOR-Bestellungen für den 2013er machen Sie HIER

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René Gabriel auf dem Weingut Schlössli 2011
René Gabriel auf dem Weingut Schlössli 2011

Und auch die Weine schmeckten mir an diesem Abend besonders gut und ich fixierte gleich einen Termin in den Sommerferien, um mir diese Bielerseetropfen etwas genauer anzuschauen.

So trafen wir uns am dann halt Donnerstag. Wir begannen mit dem normalen 2010er Chasselas. Teutsch schreibt dort Gutedel auf das Etikett. Schliesslich produziert er in der deutschen Schweiz. Der Wein war leicht, bekömmlich, zeigte feine Harznuancen und wies eine feine Apfelnote von einer Partie auf, die den biologischen Säureabbau nicht durchlief. Also ein Kompromiss an die alte und neue Zeit. Ein sehr guter Chasselas. Als wir dann später in einer gemütlichen Beiz bei Beinschinken und Rösti sassen, tranken wir den Wein wieder. Dort mundete er mir noch mehr. Also da war er mal wieder, der wichtige Unterschied zwischen degustieren und konsumieren. 16/20 trinken

Vom gleichen Gutedel gibt es auch noch eine 2010 Limited Edition Fass 3. Dieser ist ganz ohne Säureabbau und wirkt durch seine duftige Art mit feinen Hefetönen und viel gelben Früchten schon ziemlich anspruchsvoll. Ketzer würden die mangelnde Typizität kritisieren. Ich bewerte ihn aber schon als eher anspruchsvollen, ziemlich grossen Bielerseewein. Mit einem bescheidenen Verkaufspreis von Fr. 13.50 pro Flasche definitiv einen Abstecher nach Schafis wert. 17/20

Der Chardonnay war noch vom Jahrgang 2009, weil dezent im Barrique ausgebaut, sehr elegant mit fein stützender Säure, im Prinzip ein Chablis-Typ. 17/20

Genial der 2010er Sauvignon Blanc! Leicht milchig zu Beginn (das kam von Allier-Barriques), dann viel Pink Grapefruit, Brennesseln und Passionsfruchtanklänge die Balance stammt von etwas Restzucker und zart pfeffriger Säure.* Gehört sicherlich zu den besten Sauvignon Blanc’s der Schweiz!* Mit Fr. 17.50 sehr günstig – aber rar. Es gibt Zuteilungen, aber die Chance, dass man ein, zwei Flaschen bekommen könnte, sind momentan (Stand Ende Juli) noch intakt. Gruss von Gabriel sagen! 18/20

Wunderschön der normale Pinot Noir 2010. Sauber, floral, himbeerig und völlig geradlinig vinifiziert, ein baldiger, tanzender Pinot-Spass.

Im Anschluss verkosteten wir noch ein par Pinot Noir Reserve. Dieser ist logischerweise eine Selektion und wird im Barrique vernünftig ausgebaut. Diese widerspiegelten deutlich die Jahrgangsschwankungen der Region. Der 2006er zeigte sich reif in der Nase und liess aber noch etwas vordergründige, leicht mehlige Tannine auf der Zunge spüren (16/20). Der 2007er war ein burgundischer Pinottraum schlechthin, so einer Art Cambolle-light (18/20). Etwas kühl und reserviert dann wieder der 2008er (16/20). Und vielversprechend der noch nicht ganz ausgerichtete (die Flaschenreife wird’s dann richten…) 2009er mit feinen Sehnen, stützender Säure und guten Muskeln. Er kann der mögliche Nachfolger des ausverkauften 2007ers werden.

Fabian Teutsch hat sich zwar mit der Übernahme des elterlichen Betriebes von aussen hin etwas ins gemachte Nest gesetzt. Aber eine Tradition die weiterleben soll, besteht schlussendlich nicht darin die Asche aufzubewahren, sondern indem man das Feuer weiter gibt.

Wer ehrliche, sauber vinifizierte Schweizerweine sucht, die sich ein kleines Bisschen von den Nachbarnwinzern in der Region abheben und wer einen jungen, erfolgreichen Winzer auf seiner Evolutionstour begleiten will, der kauft bei Fabian Teutsch tolle Weine. Solche die mehr wert sind, als man in dieser Region in der Regel von den Kunden verlangt.

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