Weingut Schlössli - Schafis am Bielersee

Erlebnis und Abholtag 01.07.2017
Erlebnis und Abholtag 01.07.2017

Liebe Kundinnen und Kunden,
Liebe Gäste und Apérofreaks,
Am 01.07.2017 ab 09.00 – ca. 17.00 Uhr sind wir für Sie da. Alle Weine sind offen, der Grill angefeuert und die Sonne wird scheinen!
Am See findet die zweite Chasselas4ever Party statt.
Wir freuen uns auf Sie!

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Frost im Rebberg Ende April 2017
Frost im Rebberg Ende April 2017

Wir hatten grosses Glück. Bei uns im Rebberg gab es praktisch keinen Schaden und wir freuen uns auf einen warmen Sommer.

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Offener Weinkeller 13./14. Mai 2017
Offener Weinkeller 13./14. Mai 2017

An diesen zwei Tagen findet bei uns die 35. Schafiser Wyprob statt.
Freie Degustation in fünf Schafiser Weinkellern mit dem Degustationsglas à CHF 15.- Samstag und Sonntag ab 11.00 Uhr. Dazu Renés Fischfriture und andere kulinarische Spezialitäten. Sonntag 11.30 Apérokonzert mit Jazz’On Big Band der Jugendmusik Biel.
Geheimtip für Weinbegeisterte.

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Verfügbarkeit der neuen Weine
Verfügbarkeit der neuen Weine

Liebe Kunden,
Sie werden in ein paar Tagen die neue Weinpreisliste erhalten.
Bitte beachten Sie, dass wir die neuen Weine erst Anfangs April abfüllen werden.
Somit werde die Weine erst ab Samstag 08. April verfügbar sein!
Ostersamstag ist der Keller offen. 09.00 Uhr – 14.00 Uhr

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Amphoren im Weingut Schlössli
Amphoren im Weingut Schlössli

Seit 2015 bauen wir Weine im Tontopf aus. Dies lassen wir in Südfrankreich herstellen. Wein der in dieser gebrannten Erde reift bekommt Sauerstoff. Die Weine werden weicher. Wir werden Sie informieren, wenn der erste Wein aus 100% Amphoren abgefüllt ist. Bis anhin bauen wir Teile des Pinot Noir RESERVE und Gamaret aus. Versuche mit Sauvignon blanc, Chasselas oder Chardonnay sind vielversprechend. Zur Zeit ist unsere erste Ernte von unserem Rheinriesling in der grossen 300l Amphore am reifen.

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Nistkästen sind montiert
Nistkästen sind montiert

Gestern 22.04.2016 haben wir zusätzlich zu den Bestehenden, sechs weitere Nistkästen in unseren Reben aufgehängt. Einer für den Wiedehopf, drei für den Wendehals und zwei für Meisen. Dies ist ein kleiner Beitrag im Ökosystem Rebberg.

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Sonnenenergie
Sonnenenergie

Seit dem 1. April 2015 produzieren wir unseren Strom mit der Sonne. 65m2 Panels produzieren an Spitzentagen bis 14’000W/h. Diese Anlage wird teilfinanziert durch das Weingut Schlössli CO2 Reduktions-Projekt.

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Mähen
Mähen

Nicht nur die Reben sind am wachsen. Unsere Dauerbegrünung wird gemulcht. Dadurch entstehen viele Nährstoffe für die Reben.
Natürlich verwenden wir keine Herbizide im Unterstockbereich.

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Neue Webseite
Neue Webseite

Sie sehen unsere NEUE Webseite. Realisiert durch Philippe Hahn von Aramis.
Man muss schliesslich mit der Zeit gehen.

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Unsere Kommunikation und Erreichbarkeit
Unsere Kommunikation und Erreichbarkeit

Sollte es schwer sein, uns zu erreichen, schreiben Sie uns ein E-Mail, sprechen Sie auf den Telefonbeantworter, oder versuchen Sie es später noch einmal.

Unser Fax haben wir eingestellt. Wir wurden von Faxwerbung eingedeckt.
E-Mails lesen wir täglich.
Wir kommunizieren offen, direkt und ehrlich. Wir sind echt, authentisch und bleiben uns und unseren Werten treu. Wir handeln wohlwollend zum Besten unserer Kunden und Mitarbeitenden.

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Kolumne Entkorkt im Bielertagblatt
Kolumne Entkorkt im Bielertagblatt

Noch ein Teutsch, noch ein Pinot
Heute geht es in unserer Kolumne um den Pinot Noir Réserve 2012 vom Weingut Schlössli in Schafis.

von Jürg Freudiger

Hatten wir vor wenigen Wochen Michael Teutschs Pinot Noir Barrique vom Festiguet entkorkt, so ist es heute der Pinot Noir Réserve 2012 vom Weingut Schlössli in Schafis. Auch Fabian Teutsch gehört zur jungen Garde. Er hat das Gut 2009 von seinem Vater übernommen, zusammen mit seiner Frau Irene, geborene Marugg aus Fläsch, und ist damit dem Wein in ähnlicher Weise verbunden.

Beim Réserve handelt es sich gleich in mehrfacher Hinsicht um eine Selektion: Nur Trauben von den allerbesten Parzellen kommen in Frage; Ende der Gärung werden die besten Chargen ausgewählt. Nach einem Jahr im Eichenfass wird degustiert und noch einmal selektioniert. Es sei viel Intuition dabei, verrät Fabian Teutsch.

Eine gute Intuition, wie es scheint. Denn schon das im Glas funkelnde Kirschrot ist vielversprechend. In der Nase zeigt der Wein rauchige Noten, die sich auch im Gaumen wiederholen. Dort kombiniert mit würzigen Tönen und roter Kirsche; aber auch eine bestechend gute Struktur, eine ausserordentliche Eleganz, dazu ein tolles Zusammenspiel von Gerbstoff und Säure. Letzteres weist darauf hin, dass Fabian Teutschs Pinot Réserve – der 12er hat übrigens an der Mondial des Pinots Gold geholt – ein beträchtliches Alterungspotenzial aufweist. «Anlässlich der Pensionierung meines Vaters haben wir 18 Jahrgänge degustiert», bestätigt der Winzer, «der 1989er war noch in Hochform! Allgemein würde ich sagen, dass man unsere Réserve bis zehn Jahre lagern kann, ganz besonders natürlich in der Magnum.»

Und woher stammt der markante Unterschied zum ähnlich vinifizierten Pinot Barrique vom nahe gelegenen Festiguet? Die Hand des Winzers, seine Philosophie, seine Kunst im Keller scheinen mehr auszumachen, als man vielleicht denken würde. Und da ist noch etwas: «Wir verwenden ausschliesslich Barriques, die im Burgund aus französischem Holz hergestellt wurden», erklärt Fabian Teutsch.

«Découverte et plaisir», so lautet der Slogan unserer Weinbauregion. Wie wahr!

Info: In dieser Kolumne besprechen Fachleute von der Rebgesellschaft Bielersee ausgeloste Weine der Region. Heute Pinot Noir Réserve 2012, Lac de Bienne AOC

VOR-Bestellungen für den 2013er machen Sie HIER

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René Gabriel auf dem Weingut Schlössli 2011
René Gabriel auf dem Weingut Schlössli 2011

Und auch die Weine schmeckten mir an diesem Abend besonders gut und ich fixierte gleich einen Termin in den Sommerferien, um mir diese Bielerseetropfen etwas genauer anzuschauen.

So trafen wir uns am dann halt Donnerstag. Wir begannen mit dem normalen 2010er Chasselas. Teutsch schreibt dort Gutedel auf das Etikett. Schliesslich produziert er in der deutschen Schweiz. Der Wein war leicht, bekömmlich, zeigte feine Harznuancen und wies eine feine Apfelnote von einer Partie auf, die den biologischen Säureabbau nicht durchlief. Also ein Kompromiss an die alte und neue Zeit. Ein sehr guter Chasselas. Als wir dann später in einer gemütlichen Beiz bei Beinschinken und Rösti sassen, tranken wir den Wein wieder. Dort mundete er mir noch mehr. Also da war er mal wieder, der wichtige Unterschied zwischen degustieren und konsumieren. 16/20 trinken

Vom gleichen Gutedel gibt es auch noch eine 2010 Limited Edition Fass 3. Dieser ist ganz ohne Säureabbau und wirkt durch seine duftige Art mit feinen Hefetönen und viel gelben Früchten schon ziemlich anspruchsvoll. Ketzer würden die mangelnde Typizität kritisieren. Ich bewerte ihn aber schon als eher anspruchsvollen, ziemlich grossen Bielerseewein. Mit einem bescheidenen Verkaufspreis von Fr. 13.50 pro Flasche definitiv einen Abstecher nach Schafis wert. 17/20

Der Chardonnay war noch vom Jahrgang 2009, weil dezent im Barrique ausgebaut, sehr elegant mit fein stützender Säure, im Prinzip ein Chablis-Typ. 17/20

Genial der 2010er Sauvignon Blanc! Leicht milchig zu Beginn (das kam von Allier-Barriques), dann viel Pink Grapefruit, Brennesseln und Passionsfruchtanklänge die Balance stammt von etwas Restzucker und zart pfeffriger Säure.* Gehört sicherlich zu den besten Sauvignon Blanc’s der Schweiz!* Mit Fr. 17.50 sehr günstig – aber rar. Es gibt Zuteilungen, aber die Chance, dass man ein, zwei Flaschen bekommen könnte, sind momentan (Stand Ende Juli) noch intakt. Gruss von Gabriel sagen! 18/20

Wunderschön der normale Pinot Noir 2010. Sauber, floral, himbeerig und völlig geradlinig vinifiziert, ein baldiger, tanzender Pinot-Spass.

Im Anschluss verkosteten wir noch ein par Pinot Noir Reserve. Dieser ist logischerweise eine Selektion und wird im Barrique vernünftig ausgebaut. Diese widerspiegelten deutlich die Jahrgangsschwankungen der Region. Der 2006er zeigte sich reif in der Nase und liess aber noch etwas vordergründige, leicht mehlige Tannine auf der Zunge spüren (16/20). Der 2007er war ein burgundischer Pinottraum schlechthin, so einer Art Cambolle-light (18/20). Etwas kühl und reserviert dann wieder der 2008er (16/20). Und vielversprechend der noch nicht ganz ausgerichtete (die Flaschenreife wird’s dann richten…) 2009er mit feinen Sehnen, stützender Säure und guten Muskeln. Er kann der mögliche Nachfolger des ausverkauften 2007ers werden.

Fabian Teutsch hat sich zwar mit der Übernahme des elterlichen Betriebes von aussen hin etwas ins gemachte Nest gesetzt. Aber eine Tradition die weiterleben soll, besteht schlussendlich nicht darin die Asche aufzubewahren, sondern indem man das Feuer weiter gibt.

Wer ehrliche, sauber vinifizierte Schweizerweine sucht, die sich ein kleines Bisschen von den Nachbarnwinzern in der Region abheben und wer einen jungen, erfolgreichen Winzer auf seiner Evolutionstour begleiten will, der kauft bei Fabian Teutsch tolle Weine. Solche die mehr wert sind, als man in dieser Region in der Regel von den Kunden verlangt.

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